Neue Ansicht über Urografin Therapie für plötzliche Taubheit
T Morimitsu · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
2002 wurde in Japan die klinische Wirksamkeit von Urographin (negativ ionisierendes Kontrastmittel) bei der Behandlung des Hörsturzes erneut nachgewiesen. Der Wirkungsmechnismus des Pharmakons war seit dem erstmaligen Wirknachweis 1973 unklar. Einzig möglicher Wirkort ist die Gefäßwand der Stria vascularis, da Urographin stets intravasal verbleibt. Im Laboratorium der HNO-Klink der Miyazaki-Universität wurde die elektrische Ladung der Stria vascularis von +90mV elektrophysiologisch ebenso nachgewiesen wie die Existenz von negativ-elektrischen Ladungsstellen am Gefäßendothel (molekularbiologischer und elektronenp…