Exstirpation von Eisbergtumoren der Glandula Parotis über einen transoralen Zugang
J Berkholz, C Motsch · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nur wenige der in 25 bis 30% im tiefen Lappen lokalisierten Parotistumoren manifestieren sich parapharyngeal. Diese bezeichnet man als Eisbergtumoren. Bei Inspektion der Mundhöhle zeigt sich ein vorgewölbter weicher Gaumen einschließlich Regio tonsillaris, deren Schleimhautbedeckung morphologisch unauffällig ist. Bei dieser Tumorlokalisation wird in der Regel die totale Parotidektomie mit Exploration des Parapharyngealraumes empfohlen. Wir möchten zwei Patienten mit Eisbergtumoren vorstellen. Magnetresonanztomographisch bestätigte sich die ausschließlich parapharyngeale Lokalisation der Tumoren, die nur marginal…