CareLit Fachartikel

Verletzungen der Ohrregion durch Terrorakte am Beispiel eines Selbstmordattentats in Kabul

R Jacob, S Barac, F Engel · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03

Dokument
1070571
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pädiatrische Praxis
Autor:innen
R Jacob, S Barac, F Engel
Ausgabe
Heft 03 / 2004
Seiten
–
Erschienen: 2004-03-04 00:00:00
ISSN
0935-8943

Zusammenfassung

Durch ein Sprengstoffattentat in Kabul wurden deutsche Soldaten verletzt. Dabei war die Ohrregion in besonderem Maße betroffen. Die Verletzungen, die nach einer Explosion im Bereich des Ohres (n=34 Ohren/17 Patienten) auftreten, werden durch die Druck-/Sogwelle (Typ I), Projektile (Typ II), Hitze (Typ III) und Schleudertraumata (Typ IV) bewirkt. 1. äußeres Ohr. (Typ I-IV, n=34), 2. Verletzungen im Gehörgangs. (Typ I-IV, n=3), 3. Trommelfells mit Zerreißung/totalem Trommelfellverlust. (Typ I, II + IV, n=30), 4. Verletzungen der Gehörknöchelchenkette (Typ I-IV; n=11), 5. Verletzungen des Innenohres (Hörverlust + O…

Schlagworte

Akutversorgung Explosionsverletzungen Knalltrauma Mittelohrverletzungen Projektile Traumatologie Pädiatrische Praxis