Ist die Lautdiskriminationsfähigkeit geschlechtsabhängig?
M. Ptok, C. Lichte, N. Buller, T. Wink, S. Kuske, C. L. Naumann · Pädiatrische Praxis · 2005 · Heft 01 · S. 20-23
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Bei Jungen scheint der Spracherwerb etwas langsamer zu verlaufen als bei Mädchen. Außerdem wird bei Jungen häufiger als bei Mädchen eine spezifische Sprachentwicklungsstörung bzw. eine Leserechtschreibschwäche diagnostiziert. In der hier vorliegenden Studie wurde untersucht, ob - kongruent zu dem „schnelleren” und „problemloseren” Spracherwerb bei Mädchen - Mädchen auch eine bessere Lautdiskriminationsfähigkeit haben. MATERIAL UND METHODE:161 Kindern (96 Jungen, 65 Mädchen; Alter 5,1 bis 6,7 Jahre) wurden Minimalpaar-Testitems per CD vorgespielt, sie sollten sie nachsprechen. Das Tes…