Perkutaner transjugulärer porto-kavaler Shunt bei Budd-Chiari-Syndrom und nicht-katheterisierbaren Lebervenen
J Ricke, G Warschewske, T Berg, P Podrabsky, R Felix · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2004 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Effektivität der Anlage eines porto-kavalen Shunts bei Lebervenenthrombose und fehlender Zugänglichkeit für einen Standard-TIPSS. Methode: Vier Patienten mit Budd-Chiari-Syndrom und klinischen Symptomen seit 1 bis 12 Wochen (median: 2 Wochen) wurden zur Anlage eines TIPSS vorgestellt. Ursächlich waren hereditäre Gerinnungsstörungen oder myeloproliferative Syndrome. Führende Symptome waren bei allen Patienten eine fulminante Aszitesproduktion sowie eine fortschreitende Einschränkung der Leberfunktion. Bei einer Patientin waren zusätzlich Ösophagusvarizenblutungen aufgetreten. In allen Fällen waren die Lebe…