Werden psychisch Kranke zu schnell in die Rente „abgeschoben”?
Tabea Apfel, Anita Riecher-Rössler · Psychiatrische Praxis · 2005 · Heft 04 · S. 172-176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: a) Sind Personen, die wegen einer psychiatrischen Erkrankung eine Invalidenrente beantragen, vor der Begutachtung adäquat diagnostiziert, und b) wurden die Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft? METHODE: Querschnittserhebung an 101 Probanden, die 2002 an der Psychiatrischen Poliklinik Basel für die Schweizerische Invalidenversicherung psychiatrisch begutachtet wurden. ERGEBNISSE: a) 17 % hatten keine psychiatrische Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit; 50 % wiesen eine Minderung der Arbeitsfähigkeit von max. 30 % auf (d. h. waren ohne Rentenanspruch). b) Personen mit ps…