Geburtstraumatische Schädelverletzungen nach Vakuumextraktion (VE) – ein diagnostisches Problem
AW Flemmer, S Jonat, U Hasbargen, G Münch, K Schneider, A Schulze · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Vakuum-Extraktion kommt es in bis zu 5% der Fälle zu Kalottenfrakturen, wobei das Risiko einer schwerwiegenden Komplikation unter 1% liegt. Bei Vorliegen einer intrakraniellen Blutung liegt die Mortalität der betroffenen Kinder jedoch bei ca. 23% (Macleod et al. 2003). In Standard-Ultraschalluntersuchungen können Frakturen und Blutungen unter der Kalotte leicht übersehen werden. Anhand zweier Patienten berichten wir über den diagnostischen Nutzen der transkraniellen Sonographie nach Vakuumextraktion. Patient 1: Es handelt sich um ein reif geborenes Kind mit Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode. Bei…