Reduktion des Beatmungsaufwandes bei extrem kleinen Frühgeborenen durch die Verwendung eines totraumfreien Flowsensors. Eine experimentelle Studie
M Wald, V Jeitler, K Lawrenz, M Weninger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Eines der wichtigsten Morbiditätskriterien extreme kleiner Frühgeborener ist die Bronchopulmonale Dysplasie. Die Hauptursache dieser chronischen Lungenschädigung ist die Beatmung mit großen Tidalvolumina. Bei extrem kleinen Frühgeborenen stellt der technische Totraum den größten Anteil des notwendigen Tidalvolumens dar. Abhängig vom verwendeten Y-Stück mit oder ohne Flowsensor kann dieses größer als die eigentliche alveolare Ventilation werden. Methode: Verglichen wurde die Zeit die benötigt wurden, um eine mit CO2 geflutete Testlunge für Frühgeborene „leer“ zu atmen. Es wurden vier unterschiedliche…