Behandlung puerperaler Mammaabszesse durch wiederholte ultraschallgezielte Punktionen und perorale Antibiotikagabe
C. J. Rageth, E. S. Ricklin, B. Scholl, E. Saurenmann · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 05 · S. 170-173
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Nachdem bis Ende der 80er Jahre die Regel galt, Mammaabszesse mittels Inzision und Drainage zu behandeln, hat sich in den 90er Jahren die konservative Behandlung mittels wiederholten ultraschallgezielten Punktionen und peroraler Antibiotikagabe als valable Alternative etabliert. PATIENTINNEN UND METHODE: Von 1991 bis 2003 haben die Autoren insgesamt 17 Patientinnen mit puerperalem Mammaabszess mit dieser Methode therapiert. Dabei wird in Lokalanästhesie mit einer dicken Kanüle (vorzugsweise ein Venflon®) in Abständen von 2 - 3 Tagen jeweils die Abszesshöhle punktiert und entleert bis…