Bestimung der Exzitabilität des visuellen Kortex bei Migräne mit transkranieller Magnetstimulation – Ergebnisse mit Einzel- und Doppelreizen
P Stude, M Gerwig, O Kastrup, HC Diener, L Niehaus · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Änderungen der Exzitabilität des visuellen Kortex können mit der transkraniellen magnetischen Kortexstimulation (TMS) anhand der Reizschwellen zur Auslösung von Phosphenen (phosphene threshold, PT) erfasst werden. Mehrere Arbeiten mit Einzelreiz-TMS bei Migränepatienten zeigten divergierende Ergebnisse, jedoch überwiegend erniedrigte PT im Vergleich zur Kontrollgruppe. Eine höhere Effizienz der TMS wurde bei Anwendung von Serienreizen beobachtet, durch die mit niedriger Reizintensität Phosphene bei Probanden ausgelöst werden konnten, bisher aber nicht bei Patienten mit Migräne eingesetzt wurden. Met…