Bedeutung der Evozierten Potenziale (EP) in der Diagnostik der Multiplen Sklerose (MS)
R. Gobbelé, H. Buchner · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 03 · S. 130-138
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Evozierten Potenziale haben neben der Kernspintomographie und Liquordiagnostik wesentliche Bedeutung in der apparativen Zusatzdiagnostik der Multiplen Sklerose (MS). Die Wertigkeit der klinisch neurophysiologischen Untersuchungen liegt, additiv und nicht kompetitiv zu den anderen diagnostischen Maßnahmen, in der funktionellen Beurteilung der verschiedenen sensorischen Systeme (VEP, SEP, AEP) bzw. der motorischen Efferenz (MEP). Die operationale Diagnose einer MS fordert den Nachweis räumlich multipler Schädigungen („multiplicity in space”) bei der Erstdiagnosestellung bzw. im Verlauf der Erkr…