Visus- und Refraktionsentwicklung bei Kolobom und Aniridie
B Käsmann-Kellner, H Klemm, KW Ruprecht · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Sowohl Kolobomfehlbildungen als auch kongenitale Aniridie sind genetisch bedingte, in der frühen Schwangerschaft (6.–10. Woche) manifestierende Fehlbildungen mit Sehbehinderung. An beiden Erkrankungsbildern wurde die Entwicklung der Refraktion und die Entwicklung des Visus untersucht. Patienten: 51 Patienten, davon 27 Kolobompatienten und 24 Personen mit Aniridie. Vorgestellt werden aufgrund der Unilateralität mancher Kolobome 88 Einzelaugen. Hyperope Refraktionswerte: gleiche Prävalenz (62%) und statistisch signifikanter Unterschied der Höhe der Hyperopie: Median Kolobom 2,5D, Aniridie 4,7 D. Myopi…