Drüsenkörperdichte und Mammakarzinomrisiko unter HRT
K. Bock, P. Hadji, V. F. Duda, C. Jackisch, U. Wagner · Zentralblatt für Gynäkologie · 2005 · Heft 04 · S. 217-221
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine erhöhte Drüsenkörperdichte ist mit einem erhöhten Mammakarzinomrisiko verbunden bei gleichzeitig reduzierter Sensitivität der wichtigsten Früherkennungsdiagnostik, der Mammographie. Exogen zugeführte Hormone können bei bis zu ⅓ der behandelten Frauen zu einer Zunahme der Drüsenkörperdichte führen. Östrogen-Gestagenkombinationen zeigen einen deutlicheren Einfluss als reine Östrogenpräparate. Die Dichteveränderungen treten bereits innerhalb des 1. Anwendungsjahres in Erscheinung und scheinen durch Absetzen der HRT reversibel innerhalb weniger Wochen. Als mögliche Auswege aus dem skizzierten Di…