HWS - Kraniozervikale ÜbergangsstörungenWiederherherstellende Verfahren bei gestörten Funktionen der HWS und des kraniozervikalen Überganges
A. Ernst, A. Niedeggen · Pädiatrische Praxis · 2005 · Heft S 1 · S. 261-273
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Halswirbelsäule (HWS) ist der beweglichste Teil der Wirbelsäule und hat damit auch das größte Störungs- bzw. Verletzungspotenzial. Während andere Wirbelsäulenabschnitte (z. B. die Lendenwirbelsäule) primär durch ihren Aufbau eine knöcherne Führung aufweisen, ist die HWS muskel- und bandgeführt. Evolutionsbiologisch ist dies zur freien Orientierung des Kopfes und der Sinnesorgane im Raum erforderlich. Durch die vielfältigen muskulären, neuronalen und funktionellen Verknüpfungen der HWS zum Kauapparat, durch Projektionen in den Hirnstamm, durch die Head’schen Zonen, die schmerzbestimmende Gamma…