Zum Vorkommen artifizieller Störungen in Klinik und Praxis – Eine Expertenbefragung unter Ärzten
A Grimm, RD Kocalevent, A Eckhardt-Henn, U Gieler, K Martin, A Keller, BF Klapp, H Fliege · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Artifiziellen Störungen rufen einen hohen Behandlungsaufwand hervor. Die Störung wird häufig nicht erkannt und adäquat weiterbehandelt. Epidemiologische Befunde sind eingeschränkt. Die Studie will die Häufigkeit Artifizieller Störungen unter somatischen Patienten abschätzen und Informationen zur Weiterbehandlung sammeln. 253 Ärzte verschiedener Fachrichtungen (Innere Medizin, Chirurgie, Dermatologie, Neurologie), die eine Klinik(-abteilung) oder eine Praxis leiteten, wurden befragt zu der Gesamtzahl der Behandlungsfälle eines Jahres, dem geschätzten Anteil Artifizieller Störungen, der Relevanz der…