Wie beeinflussen Amiodaron und Betablocker die Ängstlichkeit bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen?
K Neumann, F Einsle, M Nitschke, RH Strasser, P Joraschky · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2005 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Studien zeigten, dass Patienten mit Herzerkrankungen im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöhte Allgemeine und herzbezogene Ängstlichkeit zeigen. Offen ist, welchen Einfluss die medikamentöse Therapie von Herzrhythmusstörungen auf die Ausprägung dieser Konstrukte hat. Ziel der Untersuchung ist die Gegenüberstellung von Patienten mit Vorhofflimmern/ventrikulären Tachykardien, die mit Amiodaron (n=145; Alter: 66,5±9,9 Jahre; 16%Frauen) vs. mit Betablockern (n=275; Alter: 67,7±9,5Jahre; 35%Frauen) behandelt und 01/2003 in die Studie eingeschlossen wurden. Das Vorliegen Allgemeiner Ängstlichkeit wurde mit der HADS,…