Der M. sternocleidomastoideus – Anatomische Varianten und Rolle bei zervikalen Dystonien
G Reichel, A Stenner, A Jahn · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Der M. sternocleidomastoideus (SCM) ist der bei zervikalen Dystonien am häufigsten beteiligte Halsmuskel. Die Funktion des SCM wird in neurologischen und anatomischen Lehrbüchern unterschiedlich dargestellt. Eine beiderseitige Einbeziehung des SCM in eine Dystonie soll nach neurologischer Auffassung zu einem Anterocollis, nach anatomischer Lehrmeinung zu einem Retrocollis führen. Außerdem wird in der anatomischen, nicht aber in der neurologischen Literatur über zahlreiche Varianten des SCM berichtet. Methoden: Bei 50 Patienten mit der Verdachtsdiagnose „zervikale Dystonie“ wurden u.a. folgende Unter…