Die Triple-Stimulationstechnik
K. M. Rösler, M. R. Magistris · Klinische Neurophysiologie · 2005 · Heft 02 · S. 60-67
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Triple-Stimulationstechnik (TST) ist eine neurophysiologische Kollisionsmethode, welche die durch einen transkraniellen Magnetstimulus ausgelösten spinalen Motoneuronentladungen synchronisiert. Durch diese Synchronisierung werden Phasenkanzellationsphänomene eliminiert, welche die Amplitude der Reizantwort sonst in unvorhersehbarer und variierender Weise reduzieren würden. Zusätzlich eliminiert die TST auch Einflüsse multipler spinaler Motoneuronentladungen nach transkranieller Magnetstimulation. Die TST vermag es, die Anzahl leitender zentraler Motoneurone zu einem Zielmuskel in Prozentwerte…