Zervikogener Kopfschmerz bei multipler Sklerose mit zervikalen Entmarkungsherden: Koinzidenz oder Ursache?
W. Pöllmann, B. Mayr, G. ten Bruggencate, A. Beyer, C. Busch, A. Straube · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 08 · S. 445-450
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir berichten über drei 1995 erstmals untersuchte Patienten mit einer eindeutigen multiplen Sklerose und Symptomen einer seitenkonstanten okzipitofrontalen Hemikranie mit mechanischer Schmerzverstärkung, die wir nach den Kriterien von Sjaastad als zervikogenen Kopfschmerz klassifizierten. Die Patienten, die wir über mindestens sechs Jahre nachverfolgten, zeigten im Kernspintomogramm der HWS intramedulläre Läsionen. Bei einer Patientin mit einer ipsilateralen zervikalen Gadoliniumaufnahme bildete sich die Schmerzsymptomatik unter einer hoch dosierten Kortisonpulstherapie vollständig und anhaltend…