Kombinierte kernspintomographische Hirn- und Rückenmarksuntersuchung bei Patienten mit Verdacht auf Multiple Sklerose
C Jacobi, S Hähnel, S Rieger, F Martinez-Torres, E Jüttler, B Storch-Hagenlocher, U Meyding-Lamadé, B Wildemann · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS). Die Diagnose basiert auf klinischen Klassifikationskriterien, in die die Kernspintomographie des ZNS, eingeht. Es bestehen viele Erfahrungen bezüglich der kranialen Bildgebung bei der MS. Die Häufigkeit kernspintomographisch erfassbarer spinaler Alterationen bei Patienten mit vermuteter MS ist bisher nicht systematisch untersucht. In der vorliegenden Studie wurde bei 29 unbehandelten Patienten (24 weibliche und 5 männliche), bei denen der Verdacht auf eine MS bestand, eine kombinierte kraniale und zervikothorakale MR-Tomog…