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Risiko von Myelodysplastischen Syndromen (MDS) unter Langzeittherapie mit AZA bei Multipler Sklerose

T Ramczykowski, N Putzki, S Knipp, S Vago, H.C Diener, V Limmroth · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10

Dokument
1072140
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
T Ramczykowski, N Putzki, S Knipp, S Vago, H.C Diener, V Limmroth
Ausgabe
Heft 10 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-10-26 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Azathioprin (AZA) ist ein häufig eingesetztes Immunsuppressivum bei Multipler Sklerose (MS). Die Wirksamkeit im Vergleich zu immunmodulatorischen Therapien wie Interferon Beta (IFNB) ist unklar. Konzepte für Kombinationstherapien aus AZA und IFNB wurden entwickelt. Ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung solider Tumoren unter hohen AZA Kumulativdosen (KD) ist wahrscheinlich. Beim MDS handelt es sich um eine seltene klonale Stammzellerkrankung (Inzidenz 1/100.000 pro 10 Jahre in der Altersgruppe 40–50), gekennzeichnet durch Veränderungen der Hämatopoese und Cytopenie. Sekundäre Formen (sMDS) z.B. nach Chemotherap…

Schlagworte

Azathioprin Population Betrug Chemotherapie Aktuelle Neurologie