Co-abhängiges Verhalten bei Suchttherapeuten – eine empirische Pilotstudie
C Schwejda, A Meyer, F Tretter · Suchttherapie · 2005 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Ende der 70-er Jahre in den USA wurden erstmals die typischen Entwicklungen von Angehörigen in Familien beschreiben, in denen die Abhängigkeit psychoaktiven Substanzen eine Rolle spielt. Die Mitbetroffenheit der Angehörigen wird dementsprechend als co-dependancy oder Co-Abhängigkeit genannt. Co-abhängiges Verhalten hat zwei Seiten: so unterstützt es einerseits die Sucht, macht ihre Entwicklung oder weitere Entwicklung erst möglich, andererseits leiden die Betroffenen auch selbst unter dem Verhalten des suchtkranken Menschen sowie ihren Versuchen, sich daran anzupassen, denn dabei erfahren sie Störung…