COBRA – Substitution in der Routineversorgung: HIV-HCV-Koinfektionsraten
SM Apelt, B Bernert, J Siegert, HU Wittchen · Suchttherapie · 2005 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: In der Behandlung von HIV-Patienten spielt die Hepatitis-C-Koinfektion eine immer größere Rolle. In Deutschland sind schätzungsweise 15% der 45.000 HIV-Infizierten gleichzeitig mit HCV koinfiziert. Bei Drogenabhängigen liegt die Koinfektionsrate sogar bei bis zu 90%. Der klinische Verlauf einer Hepatitis-C bei HIV-Patienten wird durch die HIV-assoziierte fortschreitende Immunsuppression beschleunigt. Die Betroffenen haben ein deutlich höheres Risiko für die Entwicklung einer Leberzirrhose, einer dekompensierten Lebererkrankung bzw. eines hepatozellulären Karzinoms. Zum Beispiel liegt die Rate der Le…