Das modifizierte Bonn-Malmö-Protokoll in der Behandlung der erworbenen Hemmkörperhämophilie
H Zeitler, G Ulrich-Merzenich, P Walger, R Düsing, H Vetter, H H Brackmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2006 · Heft 04 · S. 141-147
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND UND FRAGESTELLUNG: Autoantikörper gegen körpereigene Gerinnungsfaktoren können zu massiven lebensbedrohlichen Blutungen führen, deren Letalität mit bis zu 22 % angegeben wird. Trotz niedriger Inzidenz (1 - 4 × 10 - 6) können die Therapiekosten, verursacht durch langfristige Faktorensubstitution, enorm hoch sein. Das Ziel einer optimalen Therapiestrategie ist daher die Beherrschung der Blutung durch eine rasche und sichere Hemmkörpereliminierung und die Reinduktion einer dauerhaften Immuntoleranz. PATIENTEN UND METHODEN: Die Behandlung von 48 Patienten (w = 28, m = 20; mittleres Alter…