Einfluss von Mikronährstoffen und Ernährung auf das Erkrankungs- und Rezidivrisiko bei Prostatakrebs
Steffen Theobald · Deutsche Zeitschrift für Onkologie · 2006 · Heft 02 · S. 52-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit 48 650 Neuerkrankungen im Jahr 2002 ist Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Tumorerkrankung und die dritthäufigste tumorbedingte Todesursache des Mannes. Neben genetischen Faktoren spielen Ernährungsgewohnheiten und körperliche Aktivität eine bedeutende Rolle bei der Primärprävention. Adipositas, hohe Verzehrsmengen an Fett, gesättigten Fetten, Fleisch, Milchprodukten und Calcium sind mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko assoziiert. Eine hohe Aufnahme an Tomaten- und Sojaprodukten, Lycopin, Selen, marinen Omega-3-Fettsäuren und bei Rauchern Vitamin E können dagegen das Risiko senken. D…