Evaluation der Auswirkungen von Mindestmengen in deutschen Krankenhäusern
M Geraedts, W de Cruppé, K Blum, C Ohmann · Das Gesundheitswesen · 2009 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung/Hintergrund: 2004 trat die Mindestmengenvereinbarung zur Qualitätssicherung bei zugelassenen Krankenhäusern in Kraft. Die Regelung umfasste zunächst fünf operative Eingriffe (Nieren-, Leber-, Stammzelltransplantation, komplexe Pankreas- und Ösophaguseingriffe), seit 2006 auch Knie-Totalendoprothesen. Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschuss wurden die Auswirkungen der Einführung von Mindestmengen auf die Struktur der Patientenversorgung, die Krankenhäuser und die Ergebnisqualität evaluiert. Material und Methoden: Primärdaten (Krankenhaus-Befragungen 2006, 2007) und Sekundärdaten (BQS-Daten zur Knie-…