Reduktion von neurologischen Defiziten und Infarktgröße durch Gabe autologer Knochenmarkszellen nach experimentellem Schlaganfall im Schaf
J Boltze, A Förschler, H Barthel, B Nitzsche, C Boltze, A Reischauer, A Hoffmann, O Sabri, F Emmrich, U Gille · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Das kurative Potenzial von zelltherapeutischen Ansätzen auf Basis von Knochenmark konnte in der Vergangenheit bereits wiederholt demonstriert werden. Die Überführung präklinischer Befunde in den klinischen Einsatz erfordert jedoch praxisnahe Großtiermodelle, die idealerweise näher an der Situation menschlicher Schlaganfallpatienten stehen als Rattenmodelle. In unserer Studie untersuchten wir den Einfluss der Gabe autologer mononukleärer Zellen des Knochenmarks 24 Stunden nach experimentellem Schlaganfall, ausgelöst durch permanenten Verschluss der mittleren Hirnarterie, in einem eigens entwickelten S…