Methodik und Anwendungen der transkraniellen Hirnsonographie bei Bewegungsstörungen
D Berg · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den vergangenen 15 Jahren hat sich die transkranielle B-Bild-Sonographie (TCS) mit Beurteilung des Hirnstammes und der Basalganglien als wertvolle Bildgebungsmethode zur Diagnose und Differenzialdiagnose verschiedener Bewegungsstörungen etabliert. Aufgrund ihres eigenständigen Bildgebungsprinzips – d.h. Reflexion der Ultraschallwellen an Grenzflächen unterschiedlicher akustischer Impedanz – erbringt die TCS neue und komplementäre Befunde im Vergleich zu anderen Bildgebungsverfahren. Der inzwischen am breitesten anerkannte und replizierte Befund ist eine erhöhte Echogenität der Substantia nigra, welche hochsen…