Negativer-Effekt von ddI, ddC und d4T als Bestandteil der hochaktiven antiretroviralen Behandlung auf kognitive Funktionen während der HIV-Infektion
B Hudelmaier, K Biehl, D Reichelt, N Gregor, U Oelker-Grüneberg, S Evers, I.W Husstedt · Aktuelle Neurologie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Typische toxische Effekte der hochaktiven antiviralen Therapie (HAART) können in allen Organen auftreten und sind von neurologischer Seite insbesondere im peripheren Nervensystem durch ddI, ddC und d4T sowie in der Muskulatur gut bekannt. Der neurotoxische Effekt der antiretroviralen Medikamente ddI, ddC und d4T als Bestandteil von HAART auf neurokognitive Funktionen und das periphere Nervensystem wurde bei HIV-Infizierten in einer retrospektiven Querschnittsstudie klinisch und neurophysiologisch mit visuell ereigniskorrelierten Potentialen (P300) und einer Neurographie untersucht. Für die Patienten unter HAART…