Wiederholte Dobutamininfusionen bei einem Patienten mit Muskeldystrophie Duchenne und dekompensierter Herzinsuffizienz im Rahmen der palliativen Versorgung
M Smitka, M Sommerfeld, A Pyper, J Dinger, HJ Häusler, S Nolte-Buchholz, M von der Hagen · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Patienten mit Muskeldystrophie Duchenne (DMD) versterben häufig im 2. oder 3. Lebensjahrzehnt, meist an den Folgen einer respiratorischen Insuffizienz oder einer dekompensierten Herzinsuffizienz. Letzteres ist für ca. 10–40% der Todesfälle verantwortlich. Neben der niedrigen Evidenz für die langfristige Behandlung der Cardiomyopathie (CMP) bei DMD, liegen insbesondere keine gesicherten Empfehlungen zur Krisenintervention bei der dekompensierten CMP vor. Gerade in der palliativen Behandlungssituation muss sorgfältig abgewogen werden welche Maßnahmen zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen. Kas…