Klinische Aspekte des Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom–Eine genitale Fehlbildung und ihre assoziierten Fehlbildungen
P Oppelt, SP Renner, S Brucker, PL Strissel, R Strick, PG Oppelt, D Wallwiener, MW Beckmann · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser-Syndrom (MRKHS), mit einer Inzidenz von 1: 4000 weiblicher Lebendgeburten, ist definiert durch ein kongenitales Fehlen des Uterus, der Zervix und der oberer Vagina hervorgerufen durch eine embryonale Entwicklungsstörung der Müller Gänge. Anhand der vorliegenden retrospektiven Studie soll das MRKH-Syndrom hinsichtlich seiner Subtypen (typisch, atypisch, MURCS=Müllerian-Renal-Cervicothoracic Somite Abnormalities) und der assoziierten Fehlbildungen untersucht werden. Patientinnen 53 MRKH Patientinnen wurden mittels eines neu entwickelten standardisierten Fragebogens erf…