Therapieresistenter Gesichtsschmerz durch ein Hirnstammcavernom
J.P. Stellmann, M. Jlussi, S. Schwenkenbecher, R.F. Töpper · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Prävalenz von Schmerzen und Dysästhesien im orofazialen Bereich wird auf bis zu 25% geschätzt, wovon wiederum etwa 17% der Betroffenen eine Beeinträchtigung im Alltag erleiden. Differentialdiagnostisch kommen neben Somatisierungsstörungen verschiedene idiopathische und symptomatische Schmerzsyndrome in Betracht. So genannte idiopathische Neuralgien des N. trigeminus sind in operativen Studien zu fast 100% mit Gefäß-Nerven-Kontakten vergesellschaftet. Bei den symptomatischen Formen werden neben der Multiplen-Sklerose vor allem infratentorielle Tumoren sowie postherpatische Syndrome beschrieben. Zu vaskulären…