Die sonoanatomische Lagebeziehung zwischen oberflächlichem Hohlhandbogen und Nervus medianus – wichtig für minimal invasive Medianusdekompression
K Tanzer, HG Clement, W Grechenig, W Pichler, OR Leithgöb · Ultraschall in der Medizin - European Journal of Ultrasound · 2006 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Problemstellung: In der chirurgisch minimal invasiven Medianusdekompression wird entweder endoskopisch von proximal der Handgelenksbeuge, proximal und distal, oder distal des Daumenballen von der Handfläche aus zugegangen, in der nicht endoskopischen Technik zumeist zwei Querfinger distal der Handgelenksbeugefalte mit einer Schnittlänge von bis zu 3cm weiter nach distal. Dieser Zugang kann (vor allem bei liegender Blutsperre) zur Verletzung des oberflächlichen Hohlhandbogen und damit (zumindest vorübergehend) zu deutlicher Beeinträchtigung der Blutversorgung vor allem des 3. und 4. Fingers führen. Patienten und…