Klar definierte Zielsetzungsprozesse bei Eintritt führen zu maßgeblicher Verkürzung der Aufenthaltsdauer in der stationären Rehabilitation des zerebrovaskulären Insults
Kaufmann, T.; Rentsch, H. P.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2008 · Heft 11 · S. 254 bis 264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Aufenthaltsdauer der stationären Neurorchabilitation nach zerebrovaskulärem Insult (ZVI) hat sich in den letzten Jahren zunehmend verkürzt. Dies hängt einerseits mit dem Kostendruck durch die Kostenträger, andererseits mit der Einführung von koordinierten, ambulanten interdisziplinären Rehabilitationsangeboten zusammen. Eine Frühentlassung im Sinne des »early supported dischar-ge« (ESD) ist der länger dauernden stationären Rehabilitation ebenbürtig. Eine effiziente stationäre Rehabilitation mit hohen qualitativen Ansprüchen verlangt nach klar definierten, outcomeorien-tierten Ziclsctzungsprozcsscn, zeitliche…