Plastische Rekonstruktion im Rahmen onkologischer Therapieverfahren: Beckenregion
P. M. Vogt, A. Jokuszies, S. Kall, A. Steiert, K. Busch · Zentralblatt für Chirurgie · 2006 · Heft 06 · S. 499-505
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung von postonkologischen Defekten im Bereich des Beckens stellt hohe Ansprüche an die rekonstruktive Chirurgie. Vor der eigentlichen Rekonstruktion müssen Tumorrezidive und Zweittumoren sowie vorhandene Infektionen behandelt werden. Dies erfordert ein Debridement, welches infektfreie und durchblutete Wundränder anstrebt. Die Defektdeckung hat nicht nur eine bestmögliche Wiederherstellung der Weichgewebe zum Ziel, sondern sollte funktionelle Strukturen der Ano-Genital-Region rekonstruieren. Durch eine frühzeitige Wiederherstellung lassen sich sowohl die primäre Komplikationsrate senken…