Häufigste Wechselwirkungen in der Palliativmedizin
E Beubler · Zeitschrift für Palliativmedizin · 2006 · Heft 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Risiko einer Arzneimittel (AM)-Interaktion steigt mit niedriger therapeutischer Breite, mit steilen Dosiswirkungskurven, mit Polypragmasie und mit Einschränkung der funktionellen Kapazität wichtiger Organe. AM-Interaktionen kommen zustande durch Beeinflussung der Pharmakokinetik, durch Beeinflussung der Pharmakodynamik und durch pharmazeutische Wechselwirkungen. Während bei Resorption und Verteilung nur wenige Interaktionen bekannt sind, hat das Wissen über die Bedeutung der Biotransformation von AM extrem zugenommen. Die meisten AM werden in der Leber durch das Cytochrom P450-Isoenzymsystem metabolisiert. A…