Orthostatische Kreislaufdysregulation - Klinik, Pathophysiologie und Therapie
G. Wasner, R. Baron · Aktuelle Neurologie · 2000 · Heft 04 · S. 157-169
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die orthostatische Kreislaufdysregulation ist eine wichtige Differentialdiagnose bei der Synkopenabklärung. Die klinische Symptomatik leitet sich aus einer zerebralen Minderperfusion ab, verursacht durch ein Versacken von Blutvolumen in den absteigenden Körperpartien bei orthostatischer Belastung. Mit Hilfe der Kipptischuntersuchung lassen sich drei verschiedene Formen unterscheiden: 1) Die hypoadrenerge Form, auch als orthostatische Hypotension bezeichnet, ist durch einen sofortigen Blutdruckabfall bei orthostatischer Belastung charakterisiert. Sie kann mit und ohne kardiale Denervierungs-zeiche…