Antiphospholipid-Antikörpersyndrom als Ursache einer klinisch rasch progredienten Vaskulopathie
B. F. Henning, N. Büchner, J. Kirchner, A. Gillessen · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2000 · Heft 19 · S. 589-593
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Bei einem 54jährigen Patienten bestanden über 3 Wochen trotz Antibiotikagabe Fieber, eine ulzerierende Tonsillitis sowie eine Gewichtsabnahme. Anamnestisch wurden gelegentlich auftretende Kopfschmerzen und eine arterielle Hypertonie angegeben. Es bestand ein Zustand nach transitorisch ischämischer Attacke (TIA). Die Körpertemperatur betrug 38,6°C, der Blutdruck 185/100 mmHg. Klinisch fand sich neben der ulzerierenden Tonsillitis lediglich ein uncharakteristisches 2/6-Systolikum über der Herzspitze. UNTERSUCHUNGEN: Die Blutsenkungsgeschwindigkeit betrug 100/120 mm,…