Langzeitmorbidität nach Latissimus-dorsi-Lappenplastik
K Roterberg, V Siegmund, M Blumenröther, J Tio, T Kühn · Senologie - Zeitschrift für Mammadiagnostik und -therapie · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Onkoplastische Verfahren gewinnen einen immer höheren Stellenwert im Rahmen der Primärtherapie des Mammakarzinoms. Dabei muss bei autologem Gewebeersatz sehr sorgfältig zwischen den Vorteilen (Resektionsgrenzen, Aesthetik) und den Nachteilen (Spendermorbidität) abgewogen werden. Für die Latissimus-dorsi-Lappenplastik liegen nur wenige Daten über langfristige Funktionsstörungen im Schulter-Arm-Bereich vor. Material und Methode: Zwischen 2001 und 2007 wurden 64 Brust(teil)-rekonstruktionen unter Verwendung der Latissimus-dorsi-Lappenplastik einschließlich Sentinel-Node-Biopsie 10/59 (16,9%) bzw. Axill…