Knöcherne 2-Wand-Dekompression bei EO: Indikationen, Ergebnisse und induzierter Strabismus
E Bertelmann, PW Rieck · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2008 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Dekompression ist ein etabliertes chirurgisches Verfahren bei endokriner Orbitopathie nach medikamentöser Therapie und Strahlentherapie. Die Modifikationen der Dekompression (Anzahl und Kombination der Wände) unterscheiden sich durch unterschiedlichen Einfluss auf die prä- und postoperative Diplopie. Wir berichten über den Einfluss auf die postoperative Diplopie bei einem modifizierten 2-Wand-Dekompressionsverfahren durch Dekompression von lateraler Wand und Orbitaboden. Methode: Von 2006 bis 2008 wurden 112 Wand Dekompressionen (lat. Wand und Boden) bei Patienten mit endokriner Orbitopathie und…