11C-Methionin-PET in der Neuroonkologie
G. Berding · Der Nuklearmediziner · 2009 · Heft 02 · S. 142-148
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die 11C-Methionin-PET kann in der Hirntumordiagnostik einzigartige Informationen liefern. Sie bietet im Vergleich zur 18F-FDG-PET aufgrund der niedrigen Aminosäureaufnahme im normalen Hirngewebe und in Entzündungszellen einen guten Kontrast für die Diagnostik niedriggradig maligner Tumoren und die Differenzierung gegenüber entzündlichen Veränderungen. Verglichen mit der MRT zeichnet sich die PET mit radioaktiv markierten Aminsäuren durch eine realistische Widerspiegelung des biologisch aktiven Tumoranteils aus. Dieser ist oftmals größer als die durch die Kontrastmittelanreicherung in der MRT geke…