CareLit Fachartikel

Wochenbettdepression: Interdisziplinär und multimodal betrachtet

S Oddo, A Thiel, D Klinger, J Würzburg, C Grabmair, J Steetskamp, J Thiel, F Louwen, A Stirn · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 02

Dokument
1074239
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
S Oddo, A Thiel, D Klinger, J Würzburg, C Grabmair, J Steetskamp, J Thiel, F Louwen, A Stirn
Ausgabe
Heft 02 / 2009
Seiten
–
Erschienen: 2009-02-20 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Die Wochenbettdepression tritt zwischen der 2. und 6. Woche nach Geburt bei ca. 10% aller Entbundenen auf. Die Symptomatik umfasst zwiespältige Gefühle gegenüber dem Kind, Überforderung, Schuldgefühle, Schlafstörungen, Versagensängste bis hin zum Suizid und Infantizid. Bei ca. 10% der postpartal depressiven Patientinnen liegt gleichzeitig eine Bindungsstörung zugrunde. Zu den Ursachen und Risikofaktoren, der emotionalen Reaktion postpartal erkrankter Mütter auf das Kind, sowie das Selbstbild und die Persönlichkeitsstruktur liegen lediglich vereinzelt Befunde vor. Da die postpartale Depression (PPD) verheerende A…

Schlagworte

Geburtshilfe und Frauenheilkunde