Neue Technologien zur Optimierung von Magnetstimulationsgeräten
T Weyh · Klinische Neurophysiologie · 2009 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Magnetstimulation nutzt zur berührungslosen Nervenreizung das Induktionsgesetz: Ein zeitlich veränderliches magnetische Feld ruft ein induziertes elektrisches Feld hervor. Entsprechend kann durch eine Spule nahe dem Körpergewebe ein elektrisches Feld im Gewebe induziert werden. Infolge der Leitfähigkeit des Körpergewebes entsteht auf diese Weise ein Strompuls, der –ähnlich der Elektrostimulation – dazu verwendet werden kann, Aktionspotentiale in Nervenfasern zu auszulösen. Vorteil der Magnetstimulation gegenüber der Elektrostimulation ist dabei die Schmerzfreiheit: Im Gegensatz zur Elektrostimulation wird hi…