Der Gastrointestinaltrakt in der Parkinson-Therapie
D. Woitalla, O. Götze · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft S 04 · S. S299-S305
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gastrointestinale Funktionsstörungen sind das häufigste nicht motorische Symptom der Parkinson-Erkrankung und können den motorischen Symptomen vorausgehen. In den Krankheitsprozess sind nahezu alle Abschnitte des Magen-Darm-Trakts einbezogen. Neben dem Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten hat die gastrointestinale Dysfunktion auch für die Therapie der Parkinson-Erkrankung erhebliche Bedeutung. Da die meisten Parkinson-Medikamente oral verabreicht werden, führen Störungen der Magenentleerung zu einer signifikanten Verzögerung der enteralen Resorption. Die irreguläre Pharmakokinetik oral v…