Der Einsatz von CT und MRT in der Primär- und Rezidivdiagnostik von Hirntumoren
O Jansen · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2009 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die MRT hat heute absolute Priorität bei der detaillierten Abklärung eines Hirntumors. Die Computertomographie ist im klinischen Alltag zumeist nur als Notfalldiagnostikum geeignet. Bei Nachweis oder Verdacht auf einen Hirntumor muss die weitere Abklärung dann mit der MRT erfolgen. In einzelnen Fällen kann es aber doch noch sinnvoll sein, mit einem dünnschichtigen CT röntgenologische Phänomene (z.B. Kalzifikationen) darzustellen. Mit der Kontrastmittelgabe im MRT werden zusätzliche Informationen zur Vaskularisation des Tumors und zur Integrität der Bluthirnschranke gewonnen. Die Bluthirnschranke spielt bei der d…