Hydrocortison als alternative Therapie eines einseitigen Lungenemphysems
S Römer, A Loui, C Bührer, M Berns · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2009 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Unilaterale Lungenemphyseme bei Frühgeborenen können mit Hochfrequenzoszillation, einseitiger Ventilation der kontralateralen Seite oder invasiven Methoden (Pneumothorax, Resektion) behandelt werden[1],[2]. Als pharmakologische Intervention wurde Dexamethason empfohlen[3]. Die Toxizität von Dexamethason für das sich entwickelnde Gehirn wurde bei Hydrocortison nicht beobachtet[4]. Fallbericht: Vorzeitiger Blasensprung nach 20 Wochen, zweimalige Lungenreifungsinduktion mit Celestan, Sectio bei Infektionsverdacht nach 30 Wochen, Geburtsgewicht 1670g, Apgar 6/8/9. SIMV-Beatmung bis zum 4. LT (FiO2 max.…