Lebendgeburt bei fetaler Trisomie 21 nach frustranem Einleitungsversuch
R Kästner, I Alba-Alejandre, C Jenderek, M Müller, B Schiessl, F Kainer · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fallbericht: 39-jährige I-Gravida aus Syrien, islamischen Glaubens. Mit 20+4 SSW endgültige PD-Diagnose: Freie Trisomie 21. Sonographisch lediglich Brachycephalie, bis auf Va. kleinen VSD und sonstige Sonoanatomie unauffällig. Durch sprachliche und kulturelle Hürden erschwerte Kommunikation, schließlich Indikation zum SS-Abbruch nach §218a (2) mit 21+3 SSW. Beginn Geburtseinleitung mit multiplen Prostaglandingaben lokal und systemisch. Nach erfolgloser Einleitung über 6 Tage erklärt die Pat. nun ihr Kind austragen zu wollen, Allah wolle nicht, dass Ihr Kind stürbe. Psychisch und somatisch unauffälliger weiterer…