Mikroalbuminurie bei zerebrovaskulären Erkrankungen: ein beeinflussbarer Risikofaktor?
K Heerlein, A Rocco, J Diedler, M Sykora, W Hacke, T Steiner · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine große Anzahl von Schlaganfällen ist durch eine Risikofaktorenreduktion vermeidbar. In den letzten Jahren wurde die Mikroalbuminurie bei kardio- und zerebrovaskulären Erkrankungen als unabhängiger Risikofaktor erkannt. Vor ungefähr 40 Jahren entdeckte erstmals man die Mikroalbuminurie als klinisch-prognostischen Marker bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ I. Seither konnte in einer Vielzahl klinischer Studien auch bei Patienten ohne Diabetes mellitus eine Korrelation der Mikroalbuminurie mit kardiovaskulären Ereignissen und einer erhöhten Gesamtmortalität gezeigt werden. Das Vorhandensein einer Mikroalbum…