Das posteriore reversible Enzephalopathie-Syndrom
I Adelt, M Erinola · Aktuelle Neurologie · 2009 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das posteriore reversible Leukencephalopathie-Syndrom (PRES) beschreibt das Auftreten einer akuten Enzephalopathie mit Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Sehverlust, epileptischen Anfällen, sowie einem posterioren subkortikalem Hirnödem. Es handelt sich um eine in der Regel reversible zerebrale Funktionsstörung. Die Veränderungen beim PRES zeigen sich in der Region des vertebrobasilären Systems. Eine Beteiligung anderer Hirnregionen ist möglich. Das Syndrom tritt am häufigsten im Rahmen einer hypertensiven Enzephalopathie auf. Das Krankheitsbild wurde aber auch beschrieben bei hämolytisch-urämischen Syndrom,…