Fetale Herzfrequenzvariabilität als Ausdruck der Reifung des autonomen Nervensystems
U Schneider, D Hoyer, E Heinicke, S Jaekel, E Schleussner · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2009 · Heft 08
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die fetale Magnetokardiografie (fMKG) ist eine elektrophysiologische Methode zur Aufzeichnung des cardialen Erregungsablaufes, die automatisiert die statistische Analyse der autonomen Regulation des fetalen Herzfrequenzmusters (fHFM) auf Schlag-zu-Schlag Basis, die Berechnung linearer und komplexer Parameter der fetalen Herzfrequenzvariabilität (fHRV), ermöglicht. Ziel dieser Studie ist die Beschreibung der Reifung der autonomen Herzfrequenzregulation beim gesunden Feten vom Ende des 2. Trimesters bis zum Termin. Methode: 78 gesunde Feten im Gestationsalter (GA) zwischen 23–40 SSW wurden je einmal…